Um die Gefahren vor der Billigkonkurrenz aus Drittstaaten für die europäische Wirtschaft einzudämmen, haben sich EU-Kommission, der Rat und das Europäische Parlament am Dienstag Abend (05.12.2017) auf eine Reform der EU-Handelsschutzinstrumente geeinigt.

Mit den modernen Regeln kann die EU ihre Antidumping-Untersuchungen verkürzen und transparenter gestalten. Zudem können höhere Schutzzölle verhängt werden, wenn Produktpreise künstlich verzerrt werden.

„Unsere Maßnahmen zum Schutz gegen unlautere Handelspraktiken müssen mutig und effizient sein. Mit der heutigen Einigung kommen wir diesem Ziel ein Stück näher. Naiver Freihandel ist für uns jedenfalls keine Option“, sagte Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker.

 

Quelle:  <http://ec.europa.eu/newsroom/dae/redirection.cfm?item_id=608741&newsletter=188&lang=de>